Texte kreieren

Meine Arbeitsweise

Zeigen, was verborgen ist. Erklären, was unverständlich daher kommt. Wesentliches aus Komplexität herausschälen. Fachchinesisch vermeiden und eine verständliche Sprache finden – das ist meine Mission.

Manchmal kommt es vor, dass jemand mich fragt, ob ich dieses oder jenes technische Fach studiert habe. Dies trifft nicht zu. Als Studierter mit generalistischer Ausrichtung aber mit nie endender Neugier, mache ich mich auf, das Branchenwissen mir soweit anzueignen, um es andern verständlich zu machen. Ich bin mir aber auch nicht zu schade, mein Wissensstand von Experten prüfen zu lassen – und sei das nur durch eine Gegenlesung heikler Textpassagen. Qualitätssicherung gilt auch für den Fachjournalismus! Wichtig ist mir, mit meinen Auftraggebern ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen, damit gute Texte oder grössere Publikationsprojekte (zB. Sachdossiers, Geschäftsberichte) gelingen.

Fachwissen

Zur Zeit habe ich mir einiges an Fachwissen in den Bereichen Logistik, Lebensmittelwirtschaft und Gebäudetechnik angeeignet. Der Lern- und Aneignungsprozess geschieht fortlaufend – gerade die Gebäudetechnik spaltet sich in diverse Gewerke auf, die jede für sich sehr anspruchsvoll ist (Raumwärme & Trinkwarmwasser, Sanitärtechnik, Lüftungstechnik, Gebäudeautomation, Bauspenglerei). Alle die hier erwähnten Branchen sind höchst reizvoll, da sie selbst stark im Umbruch sind und neue Perspektiven für das Leben von morgen bieten werden.

Corporate Publishing

Mir ist bewusst, dass die Unternehmens-Publizistik als Disziplin der Unternehmenskommunikation nicht nur journalistische Ziele verfolgt: Mit dem hehren Vorsatz über allerlei Interessantes objektiv und spannend zu berichten.

Ebenso möchte ein Unternehmen als Herausgeber einer Publikation auf Einstellungen und Wertvorstellungen von Zielgruppen (zB. Kunden) Einfluss nehmen. Geschickt verpackt sucht es zuweilen subtil auf gewünschte oder abzulehnende Verhaltensweisen der Kundschaft Einfluss zu nehmen (man denke zum Beispiel ans Littering an SBB-Bahnhöfen).

Oder das Unternehmen hat hier eine Möglichkeit für gewählte Strategien oder Handlungen Verständnis zu wecken. Damit habe ich kein Problem, sofern ich die Mission des Unternehmens nachvollziehen kann und es als ethisch verantwortbar empfinde.
Und natürlich kann ein Unternehmens-Publikation – eine Kundenzeitschrift oder ein Newsletter - auch als Marketing-Instrument genutzt werden (Leserangebote, Coupons).

Ansonsten betrachte ich Aufträge aus der Unternehmens-Kommunikation nicht grundsätzlich anders als Aufträge aus der Verlagsbranche. Ich sehe mich in der Aufgabe als Übersetzer und Erklärer. Die Leserin oder der Leser soll sich eine bildliche Vorstellung machen können von Geschäftsvorgängen, von Anforderungen, die sich das Unternehmen stellen muss. Überdies ist klar: Da das Unternehmen via Kommunikation den Kontakt zu seinem Publikum sucht, soll die Ansprache persönlich und ansprechend sein.

Digital Publishing

Mit der Multiplizierung der Online-Kanäle nimmt das orchestrierte Bewirtschaften aus einer zentralen Küche heraus (Cross Media Publishing) zu, um Web, Mobile und Print-Kanäle mit formal angepassten und koordinierten Inhalten und Botschaften zu bedienen. Auch hier kann es situativ Sinn machen, mich als Texthandwerker in ein Netzwerk einzugliedern.

Welche Form?

Schreiben ist wie Bauen, «es mues verhebe». Kernstück meiner Leistungspalette sind das individuelle Recherchieren und das sorgfältige Verfassen von logisch lesbaren Texten. Dabei können alle journalistischen Darstellungsformen in Frage kommen. Je nach Briefing durch den Auftraggeber und je nach spezifischer Aufgabenstellung ist die eine oder andere Form angemessen.

Die Publizistik unterscheidet zwischen informierender und meinungsbildender Darstellungsformen. Zur ersten Gruppe gehören Nachricht / Bericht / Hintergrund-Bericht / Interview /Reportage / Portrait. (In dieser Reihe steigt auch der Arbeitsaufwand und zwar erheblich).
Zu den meinungsbildenden Formen gehören Editorial, Kommentar und Kolumne.

Publireportagen

Die Publireportage ist – streng genommen – keine journalistische Darstellungsform, sondern ein Instrument aus der «PR-Küche». Sie zählt zu den Kommunikationsinstrumenten von Unternehmen, die nicht eindeutig dem Journalismus (im Sinne der professionelle Fremdbeobachtung verschiedener Gesellschaftsbereiche) noch der Werbung oder der Öffentlichkeitsarbeit zugeordnet werden können. Sie soll den Kontakt zu Anspruchsgruppen des Unternehmens (v.a. Kunden) in vielfältiger Weise ermöglichen. Die Kommunikationsziele sind so verschieden, wie die Unternehmen selbst: Es soll Sympathie oder Verständnis für die eigene Mission wecken, auf ein gewünschtes Verhalten hinwirken, generell die Reputation in der Öffentlichkeit stärken.

Beispiel einer meiner Publireportagen.

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Wie stärke ich meinen Ruf und meine Marke?

Auszeichnungen

Meine Arbeit lasse ich periodisch durch Wettbewerbs-Eingaben durch eine Jury überprüfen, welche mehrmals die hohe Qualität meiner Beiträge bestätigte.